Ein #Schnupfen ist die häufigste Infektionserkrankung der oberen Luftwege, die durch Bakterien, Rhinoviren oder Tröpfcheninfektion übertragen wird. Es kommt zu Entzündungen und Schwellungen der Nasenschleimhäute.

Unsere Nase nicht nur ein Richorgan, sie hat eine weitere wichtige Aufgabe. Die einströmende Luft wird von den Nasenschleimhäuten befeuchtet, erwärmt und Schmutzteilchen werden ausgefiltert. Obwohl ein Schnupfen keine Krankheit ist, und somit nicht zu heilen, ist es möglich, die Symptome abzuschwächen und den Verlauf zu beschleunigen. Um sich und andere Menschen nicht ständig neu anzustecken, benutze weiche Papiertücher. Jedoch der nur einmal und anschließend sofort entsorgen. Bist Du unterwegs, lege die benutzen Tücher nicht lose in die Handtasche, sondern in eine Tüte und entsorge sie später. Damit sich der Schnupfen nicht weiter ausbreiten kann, wasche Deine Hände so oft es möglich ist mit Seife. Das ist absolut ausreichend. Die Hände zu desinfizieren ist nicht zu empfehlen. Die Schutzschicht der Haut wird angegriffen und das Eindringen der Bakterien erhöht sich. Wechsele spätestens nach drei Monaten Deine Zahnbürste. Bei Infektionen natürlich öfter, um sich nicht erneut zu infizieren.

Symptome bei Schnupfen

Die Krankheitssymptome für einen Schnupfen sind unterschiedlich. Von kaum bemerkbar, bis zum schweren Krankheitsgefühl.

  • Niesreiz und Kitzelgefühl im Rachenbereich
  • Brennen oder tränende Augen
  • Sekretabsonderung, der eitrig werden kann
  • Verstopfte Nase durch Schwellungen der Nasenschleimhäute
  • Mundatmung
  • Mattigkeit
  • Verlust vom Geschmack -und Geruch

Ein Schnupfen ist meisten ein Vorbote oder Begleiterscheinung einer Erkältung und nicht immer harmlos. Er kann auf die Nebenhöhlen übergreifen, die vereitern. Übergreifende Auswirkungen mit starkem Krankheitsgefühl sind Kopfschmerzen, Ohrenschmerzen, gerötete Rachenmandeln, Mattigkeit und eventuell ansteigende Temperatur.

Was ist ein Schnupfen?

Ein Schnupfen ist eine virale Infektion der oberen Luftwege und wird über Schmierinfektion oder Tröpfcheninfektion übertragen. Die Ansteckungsgefahr ist goß, wenn hemmungslos geniest wird, ohne ein Tuch vor Mund und Nase zu halten. Diese Nasen-Tröpfchen haben beim kräftigen Niesen eine Reichweite bis zu 20 Meter, die sich mit voller Wucht entlädt. Das sind infektiöse Tröpfchen, die mit großer Streuung und einer enormen Ansteckungsgefahr durch die Luft fliegen

Ursachen die einen Schnupfen begünstigen

  • Unterkühlung
  • schwaches Immunsystem
  • trockene Raumluft
  • trockene Nasenschleimhäute
  • Grippe-Viren
  • überheizte Räume (trockene Luft)

Weitere Ansteckungsgefahren lauern bei Schmierinfektionen auf allen Gegenständen, die angefasst werden. Dazu gehört auch der Griff vom Einkaufswagen im Supermarkt und das eigene Handy. Vermeide auch das  Händeschütteln bei Begrüßungen. Durch die Erreger der Erkältungsviren schwellen die Nasenschleimhäute an, wodurch ein Niesreiz entsteht und Absonderungen als Sekret durch die Nase abläuft. Bei schlecht befeuchteter Nasenschleimhaut trocknen die Nasenwände schneller aus. Es kann zu Reizungen und Nasenbluten führen. Bei trockener Nase baut sich die schützende Nasenschleimhaut ab und es entsteht ein Gewebeschwund. So können sich Keime schneller ansiedeln und einen grippalen Infekt auslösen.

Wichtig ist die Raumluft feucht zu halten und in der kalten Jahreszeit die Räume nicht zu überhitzen. Das Bundesumweltamt empfiehlt: Wohnräume 20° bis 23° Celsius und Schlafzimmer 17° bis 20° Celsius. Um verbrauchte trockene Luft gegen gesunde sauerstoffreiche Luft auszutauschen, öffne mehrmals täglich die Fenster für 10 Minuten. Das Lüften kann die Vieren im Raum reduzieren und die Luftfeuchtigkeit im Raum erhalten. So schwellen die Nasenschleimhäute schneller ab.

Wenn Du plötzlich niesen musst und kein Taschentuch so schnell zur Hand, benutze deine Armbeuge, damit deine Viren nicht verstreut werden. So kann die Ansteckungsgefahr, auch für Dich selber, verringert werden. Niest Du in die Hand, verteilst du die Erregen auf alles, was Du anfasst. 

  • Die beste Prävention, um andere und Dich selbst zu schützen ist absolute Hygiene und häufiges Händewaschen.
  • Zur Vorbeugung gegen häufig auftretenden Schnupfen hilft eine vitalstoffreiche Ernährung, sowie viel frisches Obst und Vitamine.
  • Morgendliches Trockenbürsten oder Kneippanwendungen, körperliche Abhärtung und Bewegung an der frischen Luft sind gute Voraussetzungen, um das Immunsystem zu unterstützen.
  • Vermeide Alkohol und Nikotin und schone Deinen Körper.

Zum Abhärten reichen schon Wechselgüsse der Beine

Für die Kneippanwendung zum Abhärten reichen schon Wechselgüsse der Beine. Und das geht so:

  • Beginne mit einem warmen Wasserstrahl am rechten kleinen Zeh. Weiter hinter dem Knöchel, außen am Bein entlang bis zum Gesäß. Innen am Bein abwärts bis zum großen Zeh. Das linke Bein ebenso.
  • Zuerst warm, kalt, warm, kalt und zum Schluss kalt die Fußsohle, um die Wirkung zu verstärken.

Tips gegen schnupfen

Im Anfangsstadium helfen sehr gut:

  • heißer Zitronensaft. 
  • Orangensaft 
  • Sandornsaft
  • Saft gerieben Kartoffelsaft
  • B-Komplex
  • Nasenspülungen haben sich prima bewährt. Dazu kannst Du warmes Wasser aus der Hand die Nase ziehen, oder nimm eine Spüllösung aus der Apotheke.
  • Inhaliere mit einem Inhaliergerät oder Kopfdampfbad. Dabei wird der Kopf über eine Schale mit heißem Wasser gehalten und mit einem Badetuch Kopf und Schale abgedeckt. Die heißen Dämpfe werden bei geschlossenem Mund nur durch die Nase eingeatmet.

Zum Inhalieren gibst Du Konzentrate dazu 

Eukalyptuskonzentrat, Latschenkieferöl, Kamillentee mit einer Handvoll Salz, Emser Salz oder getrockneter Thymian.

Nicht anzuwenden bei kleinen Kindern, bei Asthma und Allergien auf die Zusätze.

Bei beginnender Erkältung sind heiße Vollbäder sehr angenehm. Die Temperatur sollte 38° nicht übersteigen, um die Wirkstoffe der Konzentrate nicht zu zerstören. Wirksam sind nur hochwertige Badezusätze, preiswerte synthetische Mittel haben keinerlei Wirkung. Die Dosierung für Voll -und Teilbäder sind jeweils auf den Packungen angegeben.

Zum Inhalieren bestens geeignet

Was ist bei Erkältungsbäder zu beachten?

Die Wirkung der Erkältungsbäder hält sich in Grenzen. Es ist nichts weiter als eine leichte Inhalation in der Wanne. Die ätherischen Öle sind nicht für kleine Kinder geeignet. Auch Erwachsene reagieren häufig allergisch auf Badezusätze in dem Kampfer enthalten ist. Wer aus Gesundheitsgründen keine Wannenbäder nehmen darf, sollte auch bei Erkältungen darauf verzichten. 

Kontraindiziert bei Herzschwäche, Hauterkrankungen, zu hoher Blutdruck, allgemeine Atembeschwerden und Fieber. Wer sich dennoch ein Erkältungsbad zubereiten möchte, dem empfehle ich nur hochwertige Zusätze. Zum Beispiel: 

  • Heublume 
  • Tymian
  • Kneipp Erkältungsbad
  • Pinimenthol

Zuerst gibst Du 38° heißes Wasser in die Wanne und anschließend den Badezusatz. Beachte, dass bei über 38° heißem Wasser die Wirkstoffe abschwächen.

Diese Erkältungsbäder kann ich empfehlen

Ein Thymianbad für Babys und Kleinkinder und eine Badekollektion zum Verschenken

 

Ansteigenden Fußbad bei schnupfen mit Sofortwirkung

Ansteigende Fußbäder stärken das Immunsystem und haben sich bei Erkältungen und Schnupfen bestens bewährt. Dazu brauchst Du ein Badethermometer.

Merke!

Die Füße müssen währen der 20  Minuten bei einem ansteigenden Fußbad im Wasser bleiben. Nicht anwenden bei Krampfadern. 

Du brauchst zwei Wassereimer. Einen Eimer füllst du halb voll mit kaltem Wasser. In den anderen Eimer gibst Du 36° warmes Wasser. Deine Beine sollten bis zur Mitte der Waden bedeckt sein. Nun gibst alle fünf Minuten heißes Wasser dazu, dass sich die Wassertemperatur auf 2° erhöht. Also auf 38°. Und alle 5 Minuten weitere 2°, bis Du 42° erreichst, hast. Noch 5 Minuten in dem heißem Wasser bleiben und anschließend sofort die Füße in das eiskalte Wasser für 10 Sekunden tauchen, um die Wirkung zu verstärken. Abtrocknen und sofort warme Socken anziehen. Das sind 20 Minuten für Deine Gesundheit.

Ideal für Wechsel-Fußbäder oder ansteigende Fußbäder

Eine andere Möglichkeit ist ein Fußbad

Vor dem Zubettgehen bereite dir für 10 Minuten ein heißes Fußbad. Ein Badezusatz ist nicht notwendig. Stelle deine Füße in die Schüssel und gib erst dann das Wasser dazu. So kannst du sehr heißes Wasser gut vertragen. Anschließend kalt abbrausen, so verstärkt sich die Wirkung. Das Wasser abstreifen, dicke angewärmte dicke Socken anziehen und über Nacht anbehalten.


Gönne Deinen Füßen eine Pause  

 

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