#Schuppen (Pityriasis simplex capillitii) und #Haarausfall und treten meisten zusammen auf und sind meistens mit einfachen Mitteln zu bekämpfen. Zuerst stellt sich die Frage, woher kommen Haarschuppen? Sind sie harmlos oder verbirgt sich dahinter eine ernsthafte Erkrankung? Zudem muss abgeklärt werden, ob es sich um trockene oder fettige Kopfschuppen handelt. Das ist wichtig, weil unterschiedliche Ursachen und Behandlungen infrage kommen.

Schuppen können peinlich sein

Schuppen auf der Kopfhaut sind ein Problem, über das nicht gerne gesprochen wird. Nicht selten kommt ein Juckreiz dazu, was wiederum zu unangenehmen oder gar peinlichen Situationen führen kann. Es ist verständlich, alles zu versuchen, um schnellsten Abhilfe zu schaffen. Wusstest Du, dass Frauen genauso häufig von Schuppen betroffen sind wie Männer? Allerdings sind Männer überwiegend von fettigen Schuppen geplagt.

Haarausfall? Den kannst Du stoppen.

Es gibt immer Möglichkeiten, um Haarausfall zu stoppen. Ob mit Medikamenten, Tinkturen oder Kräuterspülungen, die bei regelmäßiger Anwendung viel bewirken können. Schuppen sind lästig, unangenehm und mit einem quälenden Juckreiz verbunden. Spülungen werden nach der Haarwäsche angewendet und können auch den quälenden Juckreiz reduzieren. Um Schuppenbildung vorzubeugen, achte auf mineralhaltige Ernährung und verzichte auf fettes Fleisch und Wurstwaren. Ob trockenen oder fettigen Schuppen, meistens sind sie harmlos aber sehr lästig.

Wie entstehen fettige Schuppen?

Fettige Schuppen entstehen durch vermehrte Talgproduktion. Die Haare sehen ölig, verklebt und ungepflegt aus, wenn sie nicht täglich gewaschen werden. Männer sind während der Pubertät mehr betroffen als Frauen. Die Ursachen sind Hormonschwankungen oder durch Erkrankungen.

Was sind trockene Schuppen und Haarausfall?

Die trockenen Schuppen sind grundsätzlich abgestorbene Hautpartikel, die sich von der Kopfhaut lösen. Sie entstehen durch eine vermehrte Absonderung der Talgdrüsen. Der Haarboden ist angegriffen und der Haarwurzel-Stoffwechsel gestört. Die natürliche Ernährung des Haarbodens und der Haarwurzel ist nicht mehr gegeben.

Die Ursachen trockener Schuppen sind unterschiedlich

  • Schuppenflechte (Psoriasis vulgaris)
  • trockene Heizungsluft im Winter
  • falsche Pflegemittel
  • zu heißes Föhnen
  • hormonelle Umstellung
  • zu enge Kopfbedeckungen
  • zu viel Haarspray
  • Veränderungen der Kopfhaut oder entzündliche Stellen

Bei trockener Schuppenbildung kann sich die Kopfhaut röten oder sogar entzünden. Dabei handelt es sich meistens um eine  bakterielle Infektion oder Pilzbefall. Das muss auf jeden Fall der Arzt behandeln, um schlimmeres zu vermeiden.

Apfelessig bei trockenen Schuppen

Apfelessig wird nur bei Schuppenbildung ohne verletzter Kopfhaut angewendet. Einfach verdünnten Apfelessig nach der Haarwäsche in die Kopfhaut einmassieren und anschließend damit abspülen.

Kapuzienerkresse

Bei trockenen Schuppen mit Haarausfall ist die schwefelhaltige Kapuzienerkresse zu empfehlen. Sie regt den Haarwuchs an und ernährt die Kopfhaut. Hierfür kann die gesamte Pflanze oder nur die Blätter benutzt werden.

Gib 2 Hände voll Kapuzinerkresse in einen Topf und übergieße sie mit   etwa 1 Liter Wasser. Lasse alles etwa 20 Minuten leicht vor sich hin sieden. Anschließend mindesten 2 Stunden im Sud ziehen lassen. Besser noch bis zum nächsten Tag. Danach durch ein Sieb in ein sauberes Gefäß abseihen. Mit diesem Sud werden die Haare nach dem Waschen langsam abgespült und in die Kopfhaut einmassiert. Danach nicht mehr ausspülen und möglichst täglich anwenden.

Brennnesseln bei trockenen, fettigen Schuppen und

Haarausfall

Hierfür brauchst Du eine dicke Handvoll frische Brennnesseln. Die Brennnessel ist eine mineralhaltige Pflanze, die der Kopfhaut alle Nährstoffe gibt, die sie braucht.

Erhitze das Wasser auf etwa 80° und übergieße damit die frischen Brennnesseln. Stehen lassen, bis das Wasser handwarm ist. Nun kannst Du gefahrlos in das Wasser greifen. Drücke die Brennnesseln aus und entsorge sie. Den Brennnesselsud gieße durch ein Sieb in ein sauberes Gefäß, um den Schmutz zu entfernen. Nun kannst Du nach dem Haarewaschen mit dem Wasser die Haare langsam ausspülen und in die Kopfhaut einmassieren. Danach nicht mehr ausspülen und möglichst täglich anwenden.

Klettenwurzelöl – bei trockener und fettiger Schuppenbildung

Klettenwurzelöl ist der Extrakt der Klettenwurzel. Die Wirkstoffe Arctinol, Lappaphene, Schwefel und das Pflanzenhormon Sitosterol sind hervorragende Bestandteile für die Regulation der Kopfhaut.

  • Stärkung und Kräftigung die Haare
  • fördert das Wachstum der Haare
  • verhindert Haarausfall
  • gegen Pilz- und Bakterieninfektionen der Kopfhaut
  • unterstützend bei Schuppenflechte der Kopfhaut

Für ein gutes Ergebnis verwende nur hochwertige Öle. Das Klettenöl wird einige Minuten kräftig in die Kopfhaut einmassiert. Am besten über Nacht wirken lassen und am nächsten Morgen mit einem milden Shampoo, ohne chemische Inhaltsstoffe, auswaschen. Klettenwurzelöl war schon zu Omas Zeiten ein beliebtes Hausmittel bei Babys mit Milchschorf. Dazu wurde das Öl dünn auf die Kopfhaut aufgetragen und am nächsten Morgen und mit einer weichen Babyhaarbürste abgebürstet.

Ein altes Hausrezept bei fettigen und trockenen Schuppen

Mische je 20 g Rosmarie, Salbei und Thymian. Übergieße die Kräuter mit ¾ Liter heißem Wasser und lasse es mindestens 2 Stunde Ziehen. Anschließend abseihen. Zum Gebrauch etwas erwärmen und damit die Haare nach der Haarwäsche abspülen. Die Menge reicht für zwei Behandlungen.

Beinwell bei fettigen Schuppen

Es gibt eine einfache Möglichkeit Beinwelltinktur zu benutzen. Dazu benötigst Du ein normales Kräutershampoo ohne Alkohol und gibst einige Tropfen Beinwelltinktur dazu. Nach dem Haarewaschen spüle die Haare mit Beinwell-Tee aus.

Süßholz bei fettigen Schuppen

Süßholz schränkt die Talgproduktion durch den Wirkstoff Glyeyrrhicin ein und reduziert somit die Schuppenbildung.

Nimm 1Tasse getrocknetes Süzholzkraut und mische es mit 2 Tassen Apfelessig und 2 Tasse Wasser. Einige Tage ziehen lassen und als letzte Spülung nach dem Haarewaschen benutzen. Essig und Alkohol entziehen der Haut Feuchtigkeit.

 

Bitte beachten: Der Beitrag dieser Seite kann keinen Arztbesuch nicht ersetzen.


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