Ungarisch kochen

Ungarisch kochen – einfach und vielseitig

Update: Dezember 20, 2019

Wer #ungarisch kochen möchte, denkt an eine kalorienreiche, deftige und fettige Speisen. So wird im Allgemeinen die ungarische Küche bezeichnet. Es ist nicht abzustreiten, dass es genauso sein kann. Aber es geht auch anders. Kaum jemand ahnt, dass es in der ungarischen Küche auch vegetarische Gerichte und sehr schmackhafte Salate gibt. In dem folgenden Beitrag erfährst du viel über die ungarische Küche.

Ungarisch kochen – nicht nur mit Paprika

Die ungarische Küche, so wie die ungarischen Kochbücher, sind in der Welt sehr beliebt. Dafür sorgten ungarische Meisterköche, die auf Weltausstellungen in verschiedenen Städten der Welt, zu den besten ihrer Zunft gehörten. Durch die erworbenen Preise, in Form von Medaillen, verbreitete sich der Ruf der ungarischen Küche mit fachlicher Anerkennung. Durch Einflüsse ausländischer Gäste am damaligen königlichen Hof, und benachbarter Länder, besonders Bulgarien, Türkei, Österreich und  Italien, entwickelte sich eine interessante Variation der Speisen, die bis zum heutigen Tage erhalten geblieben ist. Die ungarische Küche ist geprägt durch überlieferte Rezepte und zusätzlich durch unserer modernen Kochkunst.

Ein Rezept zum Nachkochen findest Du ganz unten 

  • Auflauf mit Blumenkohl und Pilzen – Gombás rakott karfiolBlumenkohlauflauf auf dem Teller

Blicken wir einmal zurück, ernährten sich die Urahnen der Magyaren hauptsächlich von Fisch und Wild. Später kamen Ackerbau und Viehzucht dazu. Vor Jahrhunderten wurde Ungarn „Die Speisekammer Europas“ genannt. Kein Wunder, denn die ungarische Küche verfügt über eine besonders große Auswahl guter Agrar Produkte. Wie Mais, Spargel und eine reichhaltige Ernte vieler Gemüsesorten. Allen voran, der Paprika, Zwiebel und Knoblauch. Am beliebtesten ist der Gemüsepaprika, (Lecsó -Paprika). Eine milde Sorte, die für alles eine Verwendung in der Küche findet. Ob als Salat, gefüllt oder roh gegessen als Beilage. Eine gesunde und vitaminreiche Bereicherung zu jedem Essen.

Die ungarische Küche besteht nicht nur aus Paprika, sondern lebt von seiner vielfältigen Zubereitungsart der einzelnen Speisen. Besonders beliebt sind die ungarischen Gewürze. Allem voran, wie schon erwähnt, der Paprika. Ursprünglich in Amerika beheimatet und lange Zeit als essbares Gemüse nicht erkannt wurde. Später wurden die scharfen Paprika in der Sonne getrocknet, gemahlen und zum Würzen als Pfeffer verwendet.

In diesem Kochbuch möchte ich allen die gerne kochen, die ungarische Küche näher bringen. Alle Rezepte sind einfach erklärt und einfach zum Nachkochen.

Dieses Kochbuch ist eine erweiterte Auflage. Es unterscheidet sich deshalb durch das rote Cover von der ersten Version, die nicht mehr erhältlich ist.

Auflauf mit Blumenkohl und Pilzen –

Gombás rakott karfiol  

Für 4-6 Personen

 

Blumenkohlauflauf vorbereitet
Blumenkohlauflauf fertig     

Zutaten

  • 1 Blumenkohl
  • 150 g geräucherter Schinken
  • 250 g Pilze
  • 1 Kl Zwiebel 
  • 2 Tomaten
  • ¼ L saure Sahne
  • geriebenen Käse
  • Salz, Pfeffer, Paprika
  • Margarine oder Butter

Vorbereitung

Den Blumenkohl zerteilen und kurz in Salzwasser bissfest garen. Aufpassen, der wird sehr schnell weich. Gut abtropfen lassen und zur Seite stellen. Tomaten achteln. Zwiebel würfeln. Die Pilze säubern und gut abtropfen lassen. Schinken in feine Würfel schneiden. Backofen vorheizen

Zubereitung

Margarine erhitzen und den Schinken darin auslassen. Die Zwiebel dazugeben, etwas andünsten und dann die Pilze dazugeben. Solange die Flüssigkeit noch vorhanden ist, salzen, pfeffern und mit Paprika bestreuen. Alles vorsichtig mit dem Blumenkohl mischen, damit die Blumenkohlröschen nicht zerdrückt werden.

Eine Auflaufform einfetten und den Blumenkohl einfüllen. Darüber die saure Sahne verteilen und mit dem Käse bestreuen. Etwas 20 Minuten überbacken bei 180°

5 Kundenrezensionen von der ersten Auflage 

 

 

 

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